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Baustellenbericht

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BETONCOUPE BOHRT IN der Bergwelt von Saas Fee

Mo, 29.10.2018

80 Prozent Sonnentage, 100 Prozent  schneesicher und bis zu 4545 Meter hoch! Im Saastal, im Schweizer Kanton Wallis, liegt eine einzigartige Berg- und Gletscherwelt: Saas Fee – auch Perle der Alpen genannt.

Die Saastaler Bergbahnen AG planten eine neue Beschneiungsanlage. In einem 150 Meter langem Fensterstollen musste hierzu für die erforderlichen Rohrleitungen eine 12,70 Meter lange Bohrung mit dem Durchmesser 650 mm hergestellt werden. Die Kraftwerke  Mattmark  AG beauftragte mit dem nicht alltäglichen Auftrag die Betoncoupe AG, die mit Filialen in der ganzen Schweiz, seit einigen Jahren die grösste unabhängige Unternehmung im kontrollierten Betonrückbau des Landes ist.

Komplizierte Logistik 

Betoncoupe war nicht nur gerufen, um die 650er Bohrung im stark quarz- und glimmerhaltigem Fels auszuführen, sondern die Aufgabe war es ebenfalls, die gesamte Infrastruktur inkl. Stromaggregat, Dieselvorrat und Notbeleuchtung im Stollen zu liefern und zu installieren. Allein der Materialtransport erforderte  rund 80 Flüge der Air Zermatt.

Ebenfalls nicht alltäglich war der tägliche Arbeitsweg der Monteure: Der Weg führte vom Parkplatz auf 1800 m.ü.M  zu einer Brücke auf 1600 m.ü.M und von dieser dann wieder hoch auf 1700 m.ü.M  zur Baustelle. Pro Tag ergab das 360 Höhenmeter. Zeitbedarf am Morgen 30, am Abend  50 Minuten. Innerhalb des Stollens diente ein elektrisch betriebener Raupenkipper HUKI 80E für den Materialtransport. Um die Bohrlafette überhaupt anbringen zu können, musste zunächst mittels Wandsäge und Brokk 90 eine Nische im Stollen erstellt werden. Schon bei diesen Arbeiten war klar, dass man es mit einem außergewöhnlich hartem Gestein zu tun hatte und die nachfolgende Bohrung nicht einfach werden würde. Die Kernbohrung war auch eine Herausforderung - nicht nur durch die geringen Abweichungstoleranzen – sondern auch die Performance des Bohrkronenfortschritts in diesem quarzhaltigen Gestein. Mehrfach wurden die Bohrkronen umgelötet und selbst die Segmentlieferanten waren teilweise ratlos.

Trotz aller Hürden wurde die Bohrung termingerecht zum Stillstandstag des Druckstollens fertig. Es folgten abschließend noch einige Reihenbohrungen zur Aufnahme des Einlaufkonus.

Trotz aller Schwierigkeiten und dem unermüdlichen Einsatz des Personals der Betoncoupe AG konnte die Anschlussleitung termingerecht dem Auftraggeber übergeben werden.

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Rückbau auf 1'475 m.ü.M, BETONCOUPE schneidet und beisst auf der Lenker Bergbahnstation

Mo, 29.10.2018

Adelboden liegt im Westen des Berner  Oberlands. Als zweitmeist besuchtes Skigebiet der Schweiz holte sich Adelboden-Lenk den kantonalen Spitzenplatz. Mit der neuen Gondelbahn Stand-Xpress endet die Geschichte der Luftseilbahn Metsch. Die beiden Kabinen wurden bereits versteigert und die Talstation sollte zum Teil den Baggern und Betonsägen weichen und künftig von den Bergbauern als Abstellhalle für Landmaschinen genutzt werden. Beauftragt von der Lenker Bergbahnen AG, konnte die BETONCOUPE AG die notwendigen Schneid- und Beissarbeiten ausführen. Eine grosse Herausforderung, denn die Bergstation befindet sich auf einer Höhe von 1‘479 Meter ü.M.

Bei den Schneidarbeiten an der Aussen-fassade war es wichtig, dass keinerlei Abbruchmaterial ins Tal hinunter fällt. Im Innern der Station wurde die Giebelwand, die sich auf 6,5 Meter Höhe befand, mittels Schneidarbeiten in 300 Einzelteile geschnitten. Alles entfernte Betonmaterial wurde im Keller der Bergstation zwischengelagert, ansonsten wäre die Statik der Talstation gefährdet gewesen. Vorgegeben war ein Zeitrahmen von zwei Monaten, die Arbeiten konnten jedoch innerhalb von sechs Wochen beendet werden. Insgesamt wurden 300 Kubikmeter Beton mit dem Brokk 400 gebissen und entfernt. Zusätzlich waren zwei Monteure für die Schneidarbeiten mit der Hydrostress Wandsäge WSE im Einsatz sowie ein Kranführer und ein Maschinist.

Der ganze Einsatz verlief unfallfrei. Es wurde mit Absturz- und Höhensicherung gearbeitet. Eine spannende Baustelle in einer speziellen Umgebung.

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Rückbau Stauffacherbrücke Wylerfeld Bern

Autor : Markus Graf, Betoncoupe Bern — Do, 07.12.2017

Kürzlich konnte die Betoncoupe AG Bern in Zusammenarbeit mit der Firma Bohler die Vorbereitungsarbeiten für den Rückbau der Stauffacherbrücke in Bern beginnen. Die in die Jahre gekommene Brücke muss Aufgrund der Entflechtung Wylerfeld einem neueren leistungsfähigeren Modell weichen. Um die Ausbauarbeiten während den Komplettsperrungen der beiden Wochenenden vom 13.-15. Mai sowie 27.-29. Mai 2017 bewerkstelligen zu können, mussten folgende Arbeiten vorgängig ausgeführt werden.

Ab dem 10 Mai wurden verschiedene Probebohrungen ausgeführt um den Zustand der Brücke und insbesondere des Betons zu kontrollieren. Anschliessend konnte mit den Trennschnitten des Oberbaus ausserhalb der genutzten Trasse begonnen werden.

In den Nächten vom 13.-15 Mai 2017 wurde der komplette Oberbau gemäss den Vorgaben der Ingenieure in insgesamt 9 Teile aufgeschnitten. Diese Arbeiten konnten, mit Ausnahme der auskragenden Gehwege, alle mit den Fugenschneidern erledigt werden, wodurch eine grosse Zeitersparnis gegenüber den klassischen Universalsägen erreicht wurde.Zudem mussten mehrere Eckbohrungen erstellt werden, damit keine Überschnitte entstanden, welche die Brückenelemente geschwächt hätten. Parallel dazu wurden die Aufhängbohrungen erstellt, damit die ARGE die notwendigen Aufhängvorrichtungen für den Ausbau mit dem Mobilkran installieren konnte. Alle den Oberbau betreffenden Arbeiten konnten Dank dem Einsatz aller Beteiligten der MDG Rückbaufirmen in der Nacht vom 15. auf den 16. Mai 2017 abgeschlossen werden. Somit stand dem Ausbau der Brückenteile während der Sperre vom 27. auf den 29. Mai 2017 nichts mehr im Weg. 

Nachdem auch dieser Ausbau ohne nennenswertes Problem erledigt werden konnte, mussten von unserer Seite nur noch die bestehenden Pfeiler für den Ausbau/Abbruch vorbereitet werden. Diese Arbeiten wurden mit verschiedenen Methoden angegangen. Da der erste der abzubrechenden Pfeiler nur einen Abstand von knapp einem Meter zum Bahntrasse hatte, wurde er in vier Teile unterteilt. Zu diesem Zweck musste er im Bereich des Widerlagerkopfs abgebohrt werden,

anschliessend konnte die restliche Wand mit der Universalsäge aufgeschnitten werden. Nachdem erneut ein Mobilkran installiert wurde, konnte der letzte Horizontalschnitt knapp über Terrain ausgeführt und die Elemente einzeln zur Seite weggehoben werden. Da diese Variante zu zeitintensiv war, wurden die letzten beiden Pfeiler nur noch durch den Horizontalschnitt losgeschnitten und anschliessen mit dem Bagger vom Trasse weggekippt. Dort wurden dann die beiden Teile mit Bagger und Abbauhammer zerkleinert.

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Spezial-Rückbau beim Andreastum in Zürich

Autor : Bruno Seitz, Betoncoupe Zürich — Mi, 06.12.2017

Direkt am Bahnhof Zürich Oerlikon entsteht der 80 Meter hohe Andreasturm, ein weiterer grosser Wurf der Zürcher Architekten Gigon/Guyer. Zusammen mit dem Franklinturm wird er ab 2018 die Skyline des aufstrebendenStadtteils prägen.

Die Betoncoupe AG hat im Andreasturm in der Tiefgarage einen Spezial Rückbau mit Brokk 400 von der Spriessdecke die für die neue Ein- und Ausfahrt vorgenommen. Die Abmessungen waren:
- 2 UG ca    30m2 x Dicke von 35cm
- 3 UG ca. 650m2 x Dicke von 25cm
- 4 UG ca. 100m2 x Dicke von 35cm


Mannschaftskaserne 1 Thun

Di, 25.10.2016

Seit gut 150 Jahren bietet die Mannschaftskaserne I (MKI) den Armeeangehörigen an der Allmendstrasse in Thun ein Dach über dem Kopf.
Vor rund 50 Jahren wurden anstelle der ursprünglichen Latrinentürme vier neue Nasszellentürme erstellt, welche Aufgrund verschiedener Mängel wieder zurückgebaut wurden.
Um die Kaserne wieder näher an den Urzustand zu bringen und in diesem Zuge auch gleich heutige Baustandards umsetzen zu können, wird die MKI nun während den nächsten drei Jahren umfassend saniert.
In der ersten Phase geht es darum, in den bisherigen Küchen- und Essbereichen einen neuen Medienkanal zu erstellen, welcher sich über die  gesamte Länge des Gebäudes erstreckt.
Zusätzlich werden von diesem Hauptkanal noch verschiedene Querabzweige erstellt, über welche dann die neu zu erstellenden Türme für die Nassbereiche versorgt werden.
Als Subunternehmer für die ARGE MKI (Büchi AG(Wirz AG) durften wir am 12. September 2016 mit diversen Scheide- und Spritzarbeiten für diesen Umbau starten.




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MONSTER BROKK IM EINSATZ

Do, 10.09.2015

Betoncoupe setzt neuen Brokk 800 in der Berner Altstadt ein


Am 26. August 2015 fand in der Berner Altstadt ein nicht alltägliches Ereignis statt. Vor einem Bankgebäude
wurde ein 500 Tonnen Mobilkran installiert, um den 12 Tonnen schweren Abbruchroboter Brokk 800, den grössten und einzigen, welcher zurzeit in Europa im Einsatz steht, in die Luft zu heben und über den Gebäudekomplex in den Innenhof zu bringen. Diese spektakuläre Aktion war notwendig, da der Baustellenzugang nicht über die erforderlichen Masse und Tragfähigkeiten verfügte, welche für den Zugang des Brokk 800 vonnöten gewesen wären.

 

Sicherheit hat Vorrang

Die Baustellenführung wird in allen Bereichen aufs Äusserste gefordert sein. Muss doch das Sicherheitskonzept im Bereich Unfallverhütung und Gesundheitsschutz jederzeit auch unter den erschwerten Bedingungen angewandt werden. Um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen, wurde aus den verschiedenen Rückbaufirmen der Marco Dätwyler Gruppe AG die ARGE Betonrückbau AG gegründet. Dabei können wir auf einen langjährigen Mitarbeiter- und Kaderpersonalstamm zurückgreifen, welcher das dafür notwendige Know-how mitbringt, das Projekt erfolgreich anzugehen und wir unsere Kompetenz im Bereich des kontrollierten Betonrückbaus ideal unter Beweis stellen können. Wir streben auch bei einem Projekt in dieser Grössenordnung eine termingerechte, unfallfreie und qualitativ hochstehende Arbeits- und Vorgehensweise an, ganz nach dem Motto: Lassen Sie uns Beton bewegen.

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Stadttheater Bern

Mi, 15.07.2015

Vom 4. Juni bis 13. August 2014 durfte die Betoncoupe AG Bern im Auftrag der Firma Büchi an den Umbauarbeiten im Stadttheater in Bern mitwirken.
Bei diesem ersten Eingriff wurde das bestehende Treppenhaus an der Schüttestrasse erweitert, und behindertengerecht gestaltet.

Den gesamten Bericht ersehen Sie im PDF

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Brokk 800 / Galliker Transporte Dagmarsellen

Fr, 10.07.2015

Das XXL Monster macht Berge zu Kies.

Betoncoupe AG besitzt den ersten und einzigen Brokk 800 in Europa.

Hier im Einsatz bei Galliker Transporte in Dagmarsellen beim Abspitzen der alten Kranbetonelementen. 

 

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Stahlwerk Vallourec (F)

Fr, 12.06.2015

Stahlwerk Vallourec, Saint-Saulve, Nordfrankreich. Der weltweit grösste Produzent von Stahlrohren ersetzt für über 46 Millionen Euro seinen alten Ofen aus dem Jahr 1975 mit einem neuen und bringt seine gesamte Technologie auf den heutigen Stand. Es ist die Fortsetzung umfangreicher Erweiterungs- und Modernisierungsmassnahmen, welche die Produktivität der Stahlschmelze von 90 auf 100 Tonnen pro Tag erhöhen; der Ausstoss von Stahlrohren steigt dadurch von 680 000 Tonnen auf ca. 800 000 Tonnen pro Jahr. Die Anlage produziert Stahlrohre mit einem Durchmesser von 180 bis 325 mm und einer Länge von bis zu 10 Meter.

Betoncoupe schliesst sich mit einer französischen Rückbau-Unternehmung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Von Beginn an sind ca. 15 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb im Einsatz. Der Arbeitsauftrag lautet, ein Fundament von 350 Kubikmetern Beton auszubrechen sowie weitere Rückbauarbeiten in einem Technikgebäude auszuführen. Betoncoupe steuert die Logistik vom 800 km entfernten Hauptsitz in Schönenwerd aus. Grosse Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen, Sprachbarrieren überwunden werden. Dank gut-schweizerischer Organisation und grossem Einsatz jedes Einzelnen wird einer der grössten Aufträge der letzten Jahre termingerecht und ohne Zwischenfälle abgeschlossen.

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